Über 150 verschiedene Olivenbaumarten sorgen neben Lage, Bodenbeschaffenheit, Klima, Reifegrad etc. für eine geschmackliche Vielfalt, die selbst Weinkenner überrascht.

Neben dem charakteristischen Olivengeschmack der verschiedenen Sorten kommen oft Geschmacksnuancen hinzu, die an grüne Tomaten, Artischocken, Äpfel, Kräuter, Beeren oder viele Arten von Nüssen und Mandeln erinnern.

Immer stehen aber die verschiedenen Richtungen und Intensitäten des typischen Olivengeschmacks im Vordergrund, die – im Gegensatz zu neutral schmeckenden, raffinierten Pflanzenölen – der Mittelmeerkost ihren typischen, charakteristischen Geschmack verleihen.

Olivenöl enthält „gesundes Fett“ 

Olivenöl hat nicht nur ein typischen Geschmack, sondern ist auch ein „gesundes Fett“.

Das Öl besteht zu fast 80% aus einfach ungesättigten Fettsäuren, ist reich an natürlichem Vitamin E, Sterinen, phenolischen Verbindungen sowie Geschmacks- und Aromastoffen. Während die aromatischen Substanzen für das charakteristische Aroma des Öls verantwortlich sind, erhöhen die anderen Substanzen seine Stabilität.

Diese verhindern als Antioxidantien die schädliche Oxidationsprozesse die durch freie Radikale verursacht werden, und sind wichtige Stoffe die sich auf unsere Gesundheit positiv auswirken. 
Olivenöl ist protektiv wirksam

  • gegen Krebs
  • und Herzerkrankungen
  • senkt unerwünschtes LDL-Cholesterin
  • und verbessert das Verhältnis zwischen LDL- und HDL-Cholesterin
  • führt zur Senkung des Blutdrucks
  • hat positive Wirkung auf den Fettstoffwechsel
  • verringert die Gefahr von Diabetes
  • und beugt zudem Arterioskleroseerkrankungen vor.

Besonders grosse Wirksamkeit zeigen Öle von höchster Qualität. Es gibt kaltgepresste (extra native und native) Olivenöle und solche, die unter Zusatz von Dampf und chemischen Stoffen raffiniert werden.

Zu beachten ist das die Bezeichnung kaltgepresst, keine offizielle Qualitätsbezeichnung.