Olivenöl in der Küche

Tipps und Tricks zur Anwendung in der Küche

Es gibt 3 Güteklassen von Olivenöl:

  • Natives Olivenöl extra
  • Natives Olivenöl
  • Olivenöl

Olio di Oliva Extravergine | Taggiasca

Alle Güteklassen eignen sich:

  • zum Marinieren von Fleisch und Fisch, die anschließend gebraten oder gegrillt werden. Das Olivenöl kann mit verschiedenen frischen und getrockneten Kräutern gewürzt werden.
  • Zum schonenden Braten und Grillen von Fleisch, Geflügel, Fisch, Meeresfrüchten und Gemüse
  • Zum Schmoren von Fleisch und Gemüse
  • Zum Dünsten von Fleisch, Fisch und Gemüse
  • Für die Zubereitung von Fleisch, Fisch, Meeresfrüchten und Gemüse im Wok
  • Zum Frittieren von Lebensmitteln bei Temperaturen von 180° - 190° Celsius
  • Zum Kochen von hausgemachten frischen Teigwaren (1-2 Esslöffel dem Kochwasser hinzugefügt verhindern das Zusammenkleben der feuchten Pasta)

Die Güteklasse „Olivenöl“ – praktisch immer äußerst mild im Geschmack – setzt man am besten ein

  • Zum Kochen und Braten, da diese Güteklasse stärker erhitzbar ist (bis 210°C) und beim Erhitzen die Dämpfe nicht so intensiv nach Olive riechen.
  • Für alle genannten Gerichte, falls der typische Olivengeschmack in der Küche noch nicht so akzeptiert ist, aber auf die gesundheitlichen Werte des Öls nicht verzichtet werden soll

Quelle: http://olivenoel.ingds.de


Olivenöl ist nicht gleich Olivenöl

Die meisten Verbraucher setzen auf den guten gesundheitlichen Ruf und die Güteklasse „extra nativ“. Manche wissen das Wort kaltgepresst oder kalt extrahiert wieder richtig einzuschätzen. (Max. 27 °C).

Zwischen Ligurien, Toskana und Sizilien gibt es viele typische Sorten, die den Olivenölen der jeweiligen Region ihren Charakter geben. Unabhängig davon ist Italien auch das Herz der weltweiten Olivenölvermarktung. Die bedeutensten Abfüllbetriebe sind hier zu hause, kaufen Olivenöle aus den verschiedenen Ländern des Mittelmeeres zu und schaffen daraus äußerst preiswerte und bekannte Marken Blends.

Auf der anderen Seite gibt es in den Olivenöl produzierenden Ländern der Europäischen Gemeinschaft im Frühjahr die unterschiedlichsten nationalen Wettbewerbe für die Prämierung des besten Olivenöls der jeweils frischen Ernte, wie in praktisch allen Weinländern. Dabei spielen die sensorischen Eigenschaften von Olivenöl, Geschmack und Geruch, die entscheidende Rolle.

Quelle: http://olivenoel.ingds.de


Olivenöl ist sehr gesund

Über 150 verschiedene Olivenbaumarten sorgen neben Lage, Bodenbeschaffenheit, Klima, Reifegrad etc. für eine geschmackliche Vielfalt, die selbst Weinkenner überrascht.

Neben dem charakteristischen Olivengeschmack der verschiedenen Sorten kommen oft Geschmacksnuancen hinzu, die an grüne Tomaten, Artischocken, Äpfel, Kräuter, Beeren oder viele Arten von Nüssen und Mandeln erinnern.

Immer stehen aber die verschiedenen Richtungen und Intensitäten des typischen Olivengeschmacks im Vordergrund, die - im Gegensatz zu neutral schmeckenden, raffinierten Pflanzenölen – der Mittelmeerkost ihren typischen, charakteristischen Geschmack verleihen.

Olivenöl enthält "gesundes Fett" 

Olivenöl hat nicht nur ein typischen Geschmack, sondern ist auch ein "gesundes Fett".

Das Öl besteht zu fast 80% aus einfach ungesättigten Fettsäuren, ist reich an natürlichem Vitamin E, Sterinen, phenolischen Verbindungen sowie Geschmacks- und Aromastoffen. Während die aromatischen Substanzen für das charakteristische Aroma des Öls verantwortlich sind, erhöhen die anderen Substanzen seine Stabilität.

Diese verhindern als Antioxidantien die schädliche Oxidationsprozesse die durch freie Radikale verursacht werden, und sind wichtige Stoffe die sich auf unsere Gesundheit positiv auswirken. 
Olivenöl ist protektiv wirksam

  • gegen Krebs
  • und Herzerkrankungen
  • senkt unerwünschtes LDL-Cholesterin
  • und verbessert das Verhältnis zwischen LDL- und HDL-Cholesterin
  • führt zur Senkung des Blutdrucks
  • hat positive Wirkung auf den Fettstoffwechsel
  • verringert die Gefahr von Diabetes
  • und beugt zudem Arterioskleroseerkrankungen vor.

Besonders grosse Wirksamkeit zeigen Öle von höchster Qualität. Es gibt kaltgepresste (extra native und native) Olivenöle und solche, die unter Zusatz von Dampf und chemischen Stoffen raffiniert werden.

Zu beachten ist das die Bezeichnung kaltgepresst, keine offizielle Qualitätsbezeichnung.